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Jemens Außenminister dankt dem Schiller-Institut

Das jemenitische Außenministerium beging am 22. April mit einer großen Veranstaltung in Sanaa den „Internationalen Tag der chinesischen Sprache“; Mitveranstalter war der Jemenitische Beirat für die Koordinierung mit den BRICS (YAOCB), dessen Gründer Fouad Al-Ghaffari ein langjähriger Freund des Schiller-Instituts ist. Außenminister Hisham Sharaf dankte am Ende seiner Hauptrede der Präsidentin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche: „Sie unternimmt große Anstrengungen in ihrer Solidaritätskampagne mit uns hier in Sanaa, und sie ruft dazu auf, die Militäraggression zu beenden, den Jemen wieder aufzubauen und zu einer Perle in der Halskette der Neuen Seidenstraße und der Weltlandbrücke zu machen.“

Auf einem großen Banner hinter dem Podium sah man u.a. eine Landkarte des Schiller-Instituts von der Weltlandbrücke, Fotos wichtiger Persönlichkeiten, darunter Zepp-LaRouche, sowie den Schriftzug auf arabisch und chinesisch: „Hin zur Zusammenarbeit mit China, um die Armut zu überwinden.“

Sharaf lobte auch, daß Al-Ghaffari und YAOCB einen Sonderbericht über den Wiederaufbau Jemens im Kontext der Neuen Seidenstraße veröffentlichen. Dies sei „ein erfreuliches Wunder, das, wie wir hoffen, ein Sprungbrett zu einer internationalen Wiederaufbaukonferenz sein wird“. Das Schiller-Institut arbeitet in Kooperation mit YAOCB und Jemens Investmentbehörde an einem Sonderbericht mit dem Titel „Operation Felix: Wiederaufbau Jemens und Verbindungen zur Neuen Seidenstraße“, der im Mai auf einer Konferenz vorgestellt werden soll.

Al-Ghaffari gab einen Überblick über den Inhalt des Berichts und dankte dem Schiller-Institut und der „Seidenstraßenlady“ Zepp-LaRouche für ihre Unterstützung. Wie er berichtete, reagierten die Teilnehmer mit großem Optimismus, sie könnten es kaum abwarten, bis der Bericht vorliege.
Minister Hisham Sharaf ist Mitglied des Allgemeinen Volkskongresses (GPC). Die Partei bildet mit Ansarullah (Huthis) die Koalition, die in der Hauptstadt und den von ihnen kontrollierten Landesteilen regiert.

Unterdessen hat sich die humanitäre Lage im Land durch den saudischen Krieg und die Blockade weiter verschlechtert. Militärisch herrscht jetzt allerdings ein Patt – der saudischen Koalition gelingt an keiner der vielen Fronten, die sie eröffnet hat, Durchbrüche. Die Koalition von Sanaa hat eine größere Offensive auf die Hafenstädte im Westen abgewehrt. Der UN-Sondergesandte veröffentlichte in der vergangenen Woche einen Bericht über seine Bemühungen um eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche „zwischen den jemenitischen Parteien“, worin er zwar die Saudis nicht erwähnt, sich aber sehr optimistisch äußert, weil die Koalition von Huthis und GPC in Sanaa sich zu Verhandlungen bereit erklärt habe.


Erfolgreicher Kulturabend des Schiller-Instituts in Dresden

Am 21. April 2018 veranstaltete das Schiller-Institut einen Kulturabend in Dresden mit dem Titel „Dialog der Kulturen entlang der Neuen Seidenstraße“ und etwa 150 Teilnehmern.

Dauerhafter Frieden, Stabilität und gemeinsames Wohlergehen sollten natürlich im Mittelpunkt internationaler Beziehungen stehen. Dies beginnt aber nicht am Verhandlungstisch der Politiker, sondern in unser aller Herzen. Und was könnte die Seelen und Herzen unserer Völker nicht besser verbünden, als die Idee der Wahrheit, Freiheit und Schönheit. Und die schöne Kunst hat nach Lessing und Schiller die höchste Aufgabe: den Menschen zu rühren. Mit Musik und Poesie aus verschiedenen Ländern und Kulturen sowie Kurzreferaten wurde ein Zeichen des Optimismus gesetzt.

Es folgt das Grußwort des chinesischen Botschafters Shi, das dem Publikum zu Beginn vorgelesen wurde:

Grußwort von Botschafter Shi zum „Dialog der Kulturen entlang der Neuen Seidenstraße“ des Schiller Instituts

Es freut mich sehr, dass das Schiller Institut einen kulturellen Dialog rund um das Thema der neuen Seidenstraße veranstaltet. Als Chinas Staatspräsident Xi Jinping im Jahr 2013 die historische Initiative „Ein Gürtel, eine Straße“ vorstellte, gab es seitens der Internationalen Gemeinschaft breite Zustimmung und Unterstützung. In den vergangenen Jahren hat die Neue Seidenstraße als Wirtschafts- und Infrastrukturprojekt weltweit große Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Es handelt sich aber nicht nur um einen Wirtschaftskorridor, sondern auch um eine Straße des kulturellen Austauschs.

Historisch betrachtet begann die antike Seidenstraße mit dem Warenhandel, aber sie war weit über den Handel hinaus von Bedeutung und wurde zu einem Korridor der Kommunikation zwischen den verschiedenen Kulturen der Welt. Entlang der Seidenstraße konnten sich die kulturellen Zentren der Menschheit miteinander über große Entfernung hinweg verständigen, und so konnten die großen Zivilisationen wie China, Indien, Arabien und Europa voneinander lernen und einander respektieren. Keine dieser Zivilisationen verlor damals auf Grund der Vernetzung durch die Seidenstraße ihre Unabhängigkeit und den Raum für eigene Entwicklung, ganz im Gegenteil. Das gegenseitige Lernen ermöglichte es den Ländern, Neues aufzunehmen und sich unter Beibehaltung der eigenen Besonderheiten mit neuer Kraft weiterzuentwickeln.

Im Zuge der weltweiten Globalisierung und Digitalisierung sind ein kulturübergreifender und überregionaler Austausch und die Zusammenarbeit immer wichtiger geworden. China möchte die „Ein Gürtel, eine Straße“ Initiative gemeinsam mit den Ländern entlang der Neuen Seidenstraße beraten, aufbauen und auch gemeinsam davon profitieren. Dadurch soll nicht nur die Wirtschaft in den Ländern entlang der Straße vorangebracht werden, sondern auch der kulturelle Austausch zwischen China und den anderen Ländern gefördert werden. Bis Ende 2017 hat China mit den Regierungen der Länder entlang der Neuen Seidenstraße bereits mehr als 300 Abkommen zum kulturellen Austausch unterzeichnet und dementsprechende Pläne umgesetzt. Multilaterale Kulturkooperationsmechanismen im Rahmen der Shanghai Cooperation Organisation, sowie zwischen China und den Ländern Osteuropas, den arabischen Ländern und den ASEAN-Staaten wurden bereits etabliert. Dies hat sicherlich dazu beigetragen, die Menschen entlang der Seidenstraße einander näher zu bringen.

Ich hoffe, dass die teilnehmenden Experten und Künstler sich im Rahmen dieses Dialogs offen und tiefgreifend austauschen können und wünsche Ihnen viel Erfolg.


Chinesischer Außenminister Wang Yi auf Goodwill-Besuch in Japan

18/04/2018 – Auf seiner Goodwill-Mission in Japan hat sich der chinesische Außenminister und Staatsrat Wang Yi am 16. April mit Premierminister Shinzo Abe getroffen. Beide waren sich darin einig, die Beziehungen weiter zu verbessern und die Zusammenarbeit auszuweiten. Wang sagte, China messe den Botschaften zur Verbesserung der Beziehungen große Bedeutung zu, die Abe im letzten Jahr mehrmals übermittelt habe, und er hoffe, daß sein jetziger Besuch sich als wichtiger Schritt erweise, normale bilaterale Beziehungen zwischen beiden Ländern herzustellen. Außerdem bewerte China Abes Zustimmung zu der Belt and Road Initiative positiv, und Japans Ja zum Aufbau der Neuen Seidenstraße werde neuen Raum für die bilaterale Wirtschaftszusammenarbeit eröffnen. China sei bereit, mit Japan über den für das Land geeigneten und konkreten Weg zur Beteiligung an der Initiative zu diskutieren.

Am 17. April traf sich Wang Yi auch mit Toshihiro Nikai, dem Vorsitzenden der regierenden Liberaldemokratischen Partei (LPD) sowie anderen führenden LPD-Politikern. Wang sagte, er hoffe, daß Nikai weiter eine positive Rolle dabei spielen werde, noch mehr Menschen in Japan dazu zu bewegen, die Entwicklung der Beziehungen zwischen China und Japan zu unterstützen. Wang führte auch Gespräche mit Mitgliedern des Verbandes der japanischen Wirtschaftsorganisationen, dem Keidanren, wobei er ebenfalls betonte, China begrüße es, daß sich Japan der Belt and Road Initiative anschließe, wodurch sich neuer Raum für die bilaterale Wirtschaftszusammenarbeit ergebe.


Webcast mit Helga Zepp-LaRouche – 18. April 2018


Russian Satellite News Agency: Helga Zepp-LaRouche für sofortiges Treffen Trump-Putin

18/04/2018 – Helga Zepp-LaRouche, die Gründerin des internationalen Schiller-Instituts, hat in einem Interview der Russian Satellite News Agency am 13.4. erklärt, daß, je eher sich der amerikanische und russische Präsident treffen, desto größer sei die Möglichkeit, daß sie den zugespitzten Konflikt zwischen beiden Ländern überwinden können.

Die Expertin erklärte: „Wie Trump auf Twitter sagte, ist die Verschlechterung der amerikanisch-russischen Beziehungen vor allem das Ergebnis des Vorgehens in den USA gegen ihn. Der Sonderermittler Mueller und verschiedene Ausschüsse des Landes während des letzten Jahres haben keine ,russischen Spuren‘ gefunden.“

Frau Zepp-LaRouche schloß ihre Bemerkungen mit den Worten: „Je früher Trump sich mit Putin trifft, desto mehr Möglichkeit besteht, daß sie die Provokationen stoppen.“

Präsident Trump hatte in einem Telefongespräch mit Putin am 20. März die Möglichkeit eines bilateralen Treffens diskutiert. Nach Darstellung des Kremls sei ein Treffen wegen der deutlichen Verschlechterung der Beziehungen zwischen beiden Ländern Anfang April nicht diskutiert worden.


Webcast mit Helga Zepp-LaRouche – 12. April 2018

Alarmstufe Rot!


Spanien will mit China in Lateinamerika zusammenarbeiten

Der Generaldirektor der spanischen Organisation für Kernenergie (SNGC), Eduardo Aymerich, kündigte bei der internationalen Messe der chinesischen Nuklearindustrie vom 28.-31. März in Beijing an, man wolle mit China bei Kernkraftprojekten in Drittländern zusammenarbeiten – vor allem in Lateinamerika, aber auch bei Projekten in Großbritannien, der Türkei, Rumänien und Südafrika. Aymerich sagte gegenüber Xinhua, der chinesische Nuklearsektor habe sich in den letzten fünf Jahren außerordentlich schnell entwickelt. Die Herausforderung bestehe nun darin, China innovative Technologien anzubieten, die für sie von Interesse sind. An der Kernkraftmesse nahmen mehr als 200 Firmen und Institutionen aus über 50 Ländern teil.


Globales Seidenstraßenforum in Astana im Juli

Vom 3.-4. Juli wird in Astana/Kasachstan das Forum „Global Seidenstraße“ stattfinden. Damit soll der 5. Jahrestag der Ankündigung der Neuen Seidenstraßen-Initiative durch Präsident Xi Jinping in Kasachstan begangen werden, ebenso wie das 20. Jubiläum der neuen Hauptstadt Astana.

Unter anderem ist ein Forum von Bürgermeistern der Städte entlang der Neuen Seidenstraße geplant. Der Direktor des internationalen Sekretariats G-Global, Serika
Nugerbekov, dankte bei einem Roundtable zu „Kasachstan und China in der Neuen Epoche der Interaktion“ in der kasachischen Botschaft in Beijing  Wissenschaftlern Chinas, der Russischen Föderation und aus dreißig anderen Ländern für die Unterstützung. Man werde weiter daran arbeiten, Repräsentanten verschiedener Bereiche zusammenzubringen, um die Kooperation zu vertiefen, sagte er gegenüber der Global Times am 1. April.

Die in Kasachstan geründete Seidenstraßen-Akademie ist außerdem sehr interessiert daran, Experten verschiedener Arbeitsbereiche der Seidenstraßen-Länder zusammenzubringen.


Webcast mit Helga Zepp-LaRouche – 04. April 2018

00:30 – Fall Skripal: Porton Down findet keine Beweise für russischen Ursprung

08:57 – Internationale Sicherheitskonferenz in Moskau

13:27 – Was steckt hinter dem Handelskrieg zwischen USA & China?

19:22 – Trumps geplante Treffen mit Shinzo Abe, Kim Jong-un und Putin

22:45 – Österreich & Schweiz gehen auf China zu

27:21 – Simbabwe: Staatsbesuch in China schafft Hoffnung

33:00 – Finanzsystem: die spekulative Blase muss ausgetrocknet werden!

 


Kritik über US-Strafzölle

Unter dem Titel Deutscher Experte kritisiert US-Strafzölle gegen China veröffentlichte das Online-Journal China.org am 29.03.2018  ein Interview mit dem China-Experten des Schiller-Instituts Stephan Ossenkopp:

„Ossenkopp erklärte, der beharrliche, erfolgreiche und vor allem friedliche Aufstieg Chinas mache diejenigen westlichen Eliten nervös, die ihre Hegemonie bei den internationalen Handelsregeln nicht aufgeben wollten. Strafzölle und Investitionsverbote würden diesen historischen Trend nicht ändern. Die Zeit unilateraler globaler Systeme sei vorbei.

Das enorme Handelsdefizit der Amerikaner gegenüber China sei die Folge eines Paradigmenwandels der US-Wirtschaft, weg von Investitionen in innovative Infrastruktur und Produktion, hin zu spekulativen Finanzprodukten, so der deutsche China-Experte weiter. Wenn Trump Amerika wirklich wieder stark machen wolle, solle er das Glass-Steagall Gesetz reaktivieren, die desaströse Wall Street Spekulation beenden und durch den Fokus auf technisch fortschrittliche Industrieproduktion sein Infrastruktur- und Raumfahrtprogramm wiederbeleben.

Trump solle die Chancen der Seidenstraßen-Initiative nutzen, um die USA durch Investitionen in die Realwirtschaft wieder auf den richtigen Kurs zu bringen.“

german.china.org.cn/txt/2018-03/29/content_50769576.htm

 


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