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Sen. Richard Black

rep. Landessenator, Virginia/USA


 

Richard Black, Landessenator von Virginia, übermittelte die folgende Grußbotschaft.

Ich grüße Sie alle bei dieser Konferenz in Paris recht herzlich. Wir leben in einer finanziell wie militärisch außerordentlich gefährlichen Zeit. Seit der Großen Rezession 2007 ist die Welt in eine Ära beispielloser finanzieller Verschwendung eingetreten. Das Gelddrucken bedroht die gesamte globale Finanzarchitektur. Auf der militärischen Seite haben die Vereinigten Staaten zugelassen, daß Saudi-Arabien und die Türkei die NATO zu einer gefährlichen Strategie der „Regimewechsel“ verleiten. Das hat zwei der unheilvollsten Terroristenarmeen der Neuzeit entfesselt: ISIS und die „Armee der Eroberer“. Die Armee der Eroberer bildete sich um Al-Kaida in Syrien, eben jene Kraft, die am 11. September 2001 die Vereinigten Staaten angegriffen und 3000 Amerikaner ermordet hat. Diese beiden Gruppen bedrohen die Existenz Europas. Im Juni warnte der türkische Präsident Erdogan seine Gegner, er werde niemanden das Feuer der Eroberung, das im Herzen Istanbuls seit 562 Jahren brenne, ersticken lassen. Seine Erklärung feiert eines der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte: die Eroberung von Konstantinopel 1453, als die Türken wochenlang die Christen der Stadt ermordeten und schändeten, bevor sie 30.000 der Überlebenden in die Sklaverei verkauften. Europa darf Erdogans Worte und seine Armee der Eroberer nicht ignorieren. Die Welt muß ein neues Paradigma finden. Diese Konferenz bietet eine Gelegenheit, einen neuen Weg zu finden, der dringend notwendig ist.