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Grundsatzrede: Die Neue Seidenstraße – ein neues Modell für die internationalen Beziehungen

 

Helga Zepp-LaRouche

Gründerin des internationalen Schiller-Instituts

Die Eröffnungsrede der internationalen Konferenz des Schiller-Instituts am 25./26. November 2017 in Deutschland.


Konferenz-Resolutionen

Europa muß 120 Millionen Menschen aus der Armut befreien – bis 2020!

Auf unserer Konferenz ‚Den Traum der Menschheit verwirklichen!‘ haben wir über die unglaubliche Transformation der Welt gesprochen, die durch die chinesische Initiative der Neuen Seidenstraße in Gang gesetzt wurde. Die Belt and Road Initiative hat Optimismus in Asien, Afrika, Lateinamerika, mehreren Ländern in Europa und nach Präsident Trumps Staatsbesuch in China auch in mehreren Bundesstaaten der USA ausgelöst.

Die Belt and Road Initiative bietet eine konkrete Perspektive, wie Armut und Unterentwicklung durch Investitionen in Infrastruktur, Industrie und Landwirtschaft auf Grundlage des wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts überwunden werden können. Die chinesische Regierung, die in den letzten 30 Jahren bereits 700 Mio. Menschen aus der Armut befreit hat, hat jetzt das Ziel vorgegeben, bis zum Jahr 2020 die verbleibenden 42 Mio. in Armut lebenden Chinesen aus ihrem Zustand zu holen und der gesamten chinesischen Bevölkerung einen angemessenen Lebensstandard zu bieten.

In der Europäischen Union leben etwa 120 Mio. Menschen unter der Armutsgrenze, gemessen an unseren eigenen Kriterien der Lebenshaltungskosten. Angesichts der Tatsache, daß Europa immer noch wirtschaftlich stark ist, gibt es keinen einsichtigen Grund, warum Europa diese 120 Mio. Menschen nicht auch bis 2020 aus der Armut befreien kann.

Der beste Weg für die EU dorthin wäre, daß alle europäischen Länder das chinesische Angebot annehmen, mit China in der Belt and Road Initiative auf „Win-Win-Basis“ zusammenzuarbeiten. Wir, die Teilnehmer der Konferenz des Schiller-Instituts, rufen alle gewählten Amtsträger auf, sich diesem Appell an die europäischen Regierungen anzuschließen. Sollten wir in Europa nicht stolz genug sein, zu sagen: ‚Wenn die Chinesen das können, können wir das auch?

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Resolution zum Krieg gegen Jemen

Die Teilnehmer der Internationalen Konferenz des Schiller-Instituts, die am 25.-26. November 2017 in Bad Soden stattfand, verabschiedeten einstimmig die folgende Resolution über den Krieg im Jemen.

„Angesichts der unbestreitbaren Tatsache, daß der Krieg, den die von Saudi-Arabien angeführte Koalition gegen den Jemen führt, eine beispiellose humanitäre Krise infolge der Bombardierung der Infrastruktur des Landes und der totalen See-, Land- und Luftblockade hervorgerufen hat, fordern wir:

1. Einen sofortigen Waffenstillstand aller Parteien,

2. Die Aufhebung der gegen das Land verhängten Blockade, besonders gegen den Hafen Hodeidah und den internationalen Flughafen von Sanaa, so daß sofort humanitäre Hilfe ins Land kommen kann.

3. Rückkehr zu dem nationalen Versöhnungsprozeß und Dialog, der bereits im Gange war, aber vom Krieg unterbrochen wurde. (Dieser Verhandlungsprozeß muß unter dem Schirm der UNO nur von den nationalen Fraktionen des Jemens ohne Einmischung regionaler oder globaler Mächte, aber unter Aufsicht von Rußland, China und den Vereinigten Staaten als Garanten der Umsetzung des Endergebnisses des Dialogs geführt werden.) Ziel der Verhandlungen ist es, eine politische Lösung für die Krise im Jemen zu finden.

4. Unterstützung für den Jemen beim raschen und umfassenden Wiederaufbau vor allem der Infrastruktur, um dem Land seine Existenzgrundlage zurückzugeben, und die Integration des Jemens in die Belt and Road Initiative.

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Konferenzprogramm

Alle Konferenzbeiträge werden in den nächsten Tagen hier veröffentlicht.