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Sputnik-Interview mit Helga Zepp-LaRouche

Sputnik-Interview mit Helga Zepp-LaRouche

Sputnik, Pravda.ru und RT berichteten am 6. Juli prominent über die internationale Petition des Schiller-Instituts für die Zusammenarbeit der Europäischen Nationen und der USA mit den BRICS-Ländern für das neue Paradigma einer „win-win“-Wirtschaftsentwicklung statt der jetzigen geopolitischen Konfrontationspolitik. In einem Interview mit Helga Zepp-LaRouche, Vorsitzende des Schiller-Instituts, legte diese die zwei gravierenden Gefahren für die Weltstabilität dar: den Kollaps des transatlantischen Finanzsystems und die Gefahr eines thermonuklearen Krieges aufgrund der US- und NATO-Provokationen gegen Rußland und China.

Der Artikel erschien auf RT in Spanisch, portugiesisch, russisch und englisch, sowie auf verschiedenen Webseiten in italienisch und türkisch. Brazil Business Today und die Polish Gazette berichteten ebenfalls. Eine russischsprachige Version des Berichtes erschien auch auf RIA Novosti, der mit Sputnik verbundenen Presseagentur, und enthielt noch mehr Details des Interviews.

Am 6. Juli gab Helga Zepp-LaRouche  Sputnik News ein weiteres Interview, das live ausgestrahlt wurde. Darin ging es, kurz vor dem offiziellen Start des BRICS-Gipfels in Ufa, u.a. um den Bankrott der transatlantischen Region und die drohende Kriegsgefahr.

Text des Sputnik-Artikels:

BRICS-Petition in USA warnt vor NATO-Konfrontation gegen Rußland, China

NEW YORK (Sputnik) – Das Ziel einer Petition für Kooperation mit den BRICS-Nationen, die in den USA zirkuliert, weist auf die Gefahr einer Konfrontation mit Rußland und China hin, sagte die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, am Montag. Die vom Schiller-Institut in den USA initiierte Petition trägt den Titel „Die USA und Europa müssen den Mut aufbringen, mit der Geopolitik zu brechen und mit den BRICS-Staaten zusammenzuarbeiten“ drängt Washington und die EU zur Zusammenarbeit mit den BRICS-Nationen zum Wohle der globalen Wirtschaftsentwicklung. Die Petition wurde von mehr als 2000 Persönlichkeiten in den USA und international unterzeichnet.

„Der Hauptzweck [der Petition] ist, die Menschen darauf aufmerksam zu machen, daß es zur gegenwärtigen Konfrontationspolitik gegenüber Rußland und China eine Alternative gibt,“ sagte die Gründerin des Instituts gegenüber RIA Novosti.

Helga Zepp-LaRouche zufolge ist die Welt gegenwärtig von zwei zusammenhängenden Gefahren bedroht: dem Kollaps des transatlantischen Systems und der Gefahr eines thermonuklearen Krieges, ausgelöst durch die gegenwärtige Politik der NATO gegenüber Rußland und China, die „zur Auslöschung der Menschheit“ führen könnte.

Die Gründerin des Schiller-Instiuts unterstrich die Bedeutung der BRICS-Nationen und ihr neues Modell internationaler Beziehungen, das auf gegenseitiger Zusammenarbeit basiert, den Kernpunkt einer neuen Weltordnung.

„Dieses Modell ist sehr attraktiv, was seit dem letzten Gipfel in Fortaleza/Brasilien vor einem Jahr mit der großen Anzahl von Wirtschaftsabkommen zwischen den BRICS und vielen Nationen in Süd- und Zentralamerika, Asien, Afrika und selbst einigen europäischen Ländern demonstriert wurde“, fügte Zepp-LaRouche hinzu.

Die BRICS-Gruppe vereinigt fünf Volkswirtschaften, Rußland, Brasilien, Indien, China und Südafrika, die in einem breiten Spektrum von Themen, einschließlich Finanzen und Wirtschaft zusammenarbeiten.

Die Mitglieder der fünfköpfigen Gruppe, die mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung vertreten, sind Entwicklungsnationen, deren politischer und wirtschaftlicher Einfluß ständig zunimmt.

Die Petition zirkuliert vor dem 7. BRICS-Gipfel, der vom 8-9. Juli in der russischen Stadt Ufa stattfindet.

Für mehr lesen Sie: http://sputniknews.com/politics/20150706/1024254644.html

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